Altersvorsorge
Gold und Silber in der Altersvorsorge – was du wissen solltest

Thorsten Pniok · Versicherungsmakler
4 Min. Lesezeit
Edelmetalle gelten als Krisenschutz. Doch welche Rolle können sie in deiner Altersvorsorge spielen, und was gilt steuerlich? Ein sachlicher Überblick.
Warum Edelmetalle?
Gold und Silber sind Sachwerte. Sie hängen nicht vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens oder einer Währung ab. Viele Anleger nutzen sie deshalb als Beimischung, um ihr Vermögen breiter zu streuen.
Die Kehrseite
Keine laufenden Erträge: Gold zahlt weder Zinsen noch Dividenden. Du verdienst nur, wenn der Preis steigt.
Preisschwankungen: Auch Edelmetallpreise können über Jahre deutlich fallen.
Kosten: Beim Kauf zahlst du einen Aufschlag, dazu kommen eventuell Kosten für die sichere Lagerung.
Was steuerlich gilt
Gold (Anlagegold) | Silber, Platin, Palladium | |
|---|---|---|
Umsatzsteuer beim Kauf | keine | 19 % (bei bestimmten Münzen Differenzbesteuerung) |
Gewinn nach mehr als 1 Jahr | steuerfrei | steuerfrei |
Gewinn innerhalb 1 Jahr | steuerpflichtig, Freigrenze 1.000 € pro Jahr | steuerpflichtig, Freigrenze 1.000 € pro Jahr |
Das gilt für physische Münzen und Barren im Privatvermögen. Aktien von Minenunternehmen oder Edelmetallfonds werden anders besteuert. Im Einzelfall solltest du mit deinem Steuerberater sprechen.
Welche Rolle Edelmetalle in deiner Vorsorge spielen können
Edelmetalle ersetzen keine Rentenversicherung oder Basisrente. Sie können sie aber ergänzen. Wie hoch der Anteil sein sollte, hängt von deinem Vermögen, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab. Genau das schauen wir uns gemeinsam an.
Hinweis: Dieser Artikel ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Maßstab für die Zukunft.
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